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Messegeschehen

Rahmenprogramm greift die Themen „Sportinfrastruktur“ und „Bewegungsaktivierende Infrastruktur“ auf Kongresse, Tagungen, Workshops und Sonderschauen zeigen aktuelle und zukünftige Anforderungen

Die FSB, Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen, vom 7. bis 10. November 2017 macht Köln zum weltweiten Zentrum für Sport-, Spiel-, Schwimm- und Freizeitanlagen. Nur in Köln werden umfassend alle relevanten Innovationen einem hochkarätigen Fachpublikum präsentiert und wichtigsten Geschäfte und Kontakte des Jahres gemacht. Rund 650 Aussteller aus mehr als 45 Ländern zeigen den aktuellen Stand der Projekt- und Produktentwicklungen und setzen somit die Maßstäbe für die kommenden Monate. Parallel zu den Ausstellerpräsentationen überzeugt die FSB mit einem kompakten Rahmenprogramm in allen Sparten. In Kongressen, Tagungen, Workshops und Sonderschauen werden aktuelle und zukünftige Anforderungen aufgezeigt. Zwei Schwerpunkte der kommenden FSB sind die Themen „Sportinfrastruktur“ und „Bewegungsaktivierende Infrastruktur“.
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Eine Vielzahl von Workshops und Kongressthemen sind auf Fragestellungen in der „Sportinfrastruktur“ ausgerichtet. Hervorzuheben sind besonders die Themen Sicherheit bei Sport-Großveranstaltungen und Nachhaltigkeit von Sportstätten und Sporträumen.

So findet am 09. November 2017 eine dreistündige Veranstaltung zur „Sicherheit von Sport-Großveranstaltungen“ statt – durchgeführt von der Koelnmesse, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Sportnetzwerk. FSB und dem Forschungsprojekt SiKomFan. Moderiert von Thomas Kubera, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW, diskutiert ein Expertenkreis über die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen bei Sportgroßveranstaltungen, über die zentralen Bedeutungen kommunaler Sicherheitskonzepte und einer intensiven Kommunikation bei der Veranstaltungsplanung. Begleitet wird dies durch die Präsentation moderne Techniken bei Zutritt, Sicherheit und Kontrolle für den Stadionbereich. Die Tagung „Sicherheit bei Großveranstaltungen“ findet am 09.11.2017, 10:30 – 13:30 Uhr, Offenbach-Saal, Congress-Centrum-Ost, Koelnmesse, statt.

Durchaus kontrovers diskutiert wird das Thema „Nachhaltigkeit von Sportstätten und -räumen“. Für wen oder was soll sie zutreffen? Um welche Folgen für Mensch, Natur und Städte geht es, die Planung, Bau und Betrieb von Sportstätten mit sich bringen können? Nur eines scheint klar zu sein: Es braucht Innovationen, um eine nachhaltige Entwicklung auf dem Gebiet der Sportstätten und -räume zu implementieren. Die Fachtagung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (Kommission Sport und Raum), des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, des DOSB und der IAKS Deutschland beleuchtet das Thema aus wissenschaftlicher, aber auch aus sport- und planungspraktischer Sicht mit dem Ziel, neueste wissenschaftliche Erkenntnis und innovative Projekte und Produkte zu präsentieren und Perspektiven aufzuzeigen. Die zweitägige Fachtagung findet am 09.11.2017, 11.00 bis 18.00 Uhr und am 10.11.2017, 09.00 bis 13.00 Uhr jeweils im Congress-Saal, Sektion 3, Congress-Centrum-Ost, Koelnmesse, statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.iaks.org.

Auch das Messekonzept SPORTNETZWERK.FSB, eine Kooperation der Koelnmesse und Sportstättenrechner, rückt das Thema Infrastruktur von Stadien und Arenen in den Mittelpunkt. Auf über 800 m² Messefläche wird eine Networking-Area gestaltet, in deren Mittelpunkt eine Indoor-Arena steht. Hier haben Fachbesucher die Möglichkeit, Produkte im Live-Einsatz zu testen – seien es Tribünen, Sportböden, Bandensysteme, Sportgeräte und weiteres Stadion-Equipment. Workshops zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Stadioninfrastruktur sind ebenfalls in Vorbereitung. Sportnetzwerk.FSB in Halle 10.2.

Eine weitere Herausforderung für Vereine, Verbände und Kommunen ist die Instandhaltung und Sanierung bestehender Sportstätten. Unter dem Titel „Neue Eis-Hallen braucht das Land! - Ein Impuls für den Eishockeynachwuchs- und Breitensport in Deutschland “ lädt der Deutsche Eishockey-Bund, der Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen und Partner zu einer Informations-und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der FSB ein, um Möglichkeiten und Chancen zu erörtern. Alle ehrgeizigen Nachwuchs-Programme können nur realisiert werden, wenn in absehbarer Zeit die meist zwischen 30 und 50 Jahre alten Hallen saniert oder durch Neubauten ersetzt sind. Die Veranstaltung findet am 07. November 2017, 10:00 – 14:00 Uhr, im Congress-Centrum-Ost. Konferenzraum K3 der Koelnmesse statt und richtet sich an Vertreter von Eishockeyvereinen, Sportverbänden, Politik, Baufirmen aus dem In- und Ausland, Finanzierer und Projektentwickler.

Das Thema „Bewegungsaktivierende Infrastruktur“ wird im Rahmen des 25. IAKS-Kongresses (Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen e. V. - IAKS) in zahlreichen Programmpunkte thematisiert. Der Kongress, der vom 07. bis 10. November 2017 in der Koelnmesse stattfindet, konzentriert sich auf die schwierigen Aufgabestellungen, die von den Kommunen zur Sicherstellung gesunder Lebensumwelten bewältigt werden müssen. Neue Ansätze in der Finanzierung, Umsetzung und im nachhaltigen Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen sind unabdingbar, um diese Herausforderung zu meistern. Das Programm für den IAKS Kongress 2017 wird verschiedene Veranstaltungen mit Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Workshops umfassen. Experten für Planung, Bau, Modernisierung und Management von Sport- und Freizeitanlagen werden für einen internationalen Austausch zu neuen Ansätzen und Strategien sowie einen nachhaltigen und erkenntnisreichen Wissenstransfer sorgen. Informationen zum 25. IAKS-Kongress unter www.fsb-cologne.de.

Der IAKS-Kongress steht am 8. November 2017 unter der Headline „Öffentliche Sport- und Freizeitanlagen zur Steigerung von Sport und Bewegung“. Neben der Vorstellung der eingereichten Projekte, die sich für den IOC/IAKS Award und die IPC/IAKS Auszeichnungen für beispielhafte kommunale Sport- und Freizeitanlagen beworben haben, steht unter anderen auch das Thema „Strategien zur Förderung körperlicher Aktivitäten in der Kommune“ auf dem Programm, denn auf allen Verwaltungsebenen ist Besorgnis angesichts der sinkenden Lebensqualität der Bevölkerung erkennbar. In diesem Zusammenhang gibt es zahlreiche Problemfelder, insbesondere die wachsende Zahl der Übergewichtigen in allen Altersgruppen. Aktuell ist ein Punkt erreicht, an dem sich abzeichnet, dass die nächste Generation möglicherweise weniger gesund sein wird als die derzeitige. Insbesondere auf kommunaler Ebene sehen sich die zuständigen Akteure bei der Bereitstellung geeigneter Anlagen und Konzepte mit immer komplexeren Anforderungen und Hemmnissen konfrontiert. Dieser Workshop gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, Schwierigkeiten bei der Entscheidung für eine geeignete und angemessen finanzierbare Strategie zu diskutieren, mit der die Gesundheit der Bürger erhalten und gefördert werden kann. IAKS-Kongress, Unit Strategien zur Förderung körperlicher Aktivitäten in der Kommune, 14.00 bis 15.00 Uhr, Congress-Centrum-Nord, Koelnmesse.

Aktivierende urbane Räume stehen auch im Mittelpunkt einer 90-minütigen Expertenrunde am 09. November 2017. Ein aktiver Lebensstil ist gefragter denn je. Auf lokaler oder kommunaler Ebene kann diesem Bedürfnis teilweise durch die Schaffung neuer Bewegungsräume, die ganzjährige Nutzung von Sporthallen und größere Flexibilität vonseiten der Betreiber entsprochen werden. Die Schaffung zusätzlicher Räume, die eine bessere Kombination von Sport- und Freizeitaktivitäten erlauben, ist vorteilhaft und effektiv zugleich. Kommunikation, Kreativität und operative Flexibilität sind Grundvoraussetzungen für den Ausbau effektiver und leicht zugänglicher Anlagen für Sport und eine aktive Lebensführung innerhalb einer Kommune mit unterschiedlichen Altersgruppen, kulturellen Hintergründen und Erwartungen. Außenanlagen stehen den Nutzern ganzjährig zur Verfügung.

IAKS-Kongress, Unit Aktivierende Urbane Räume, 10.30 - 12.00 Uhr, Congress-Centrum-Nord, Koelnmesse.

Mithilfe neuer Sporthallenkonzepte können lokale Behörden das Angebot für die Bürger vor Ort nachhaltig verbessern und damit die Bereitschaft zur aktiven, bewegungsorientierten Freizeitgestaltung fördern. Früher weitgehend dem Mannschaftssport vorbehaltene Sporthallen öffnen sich mehr und mehr alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Sport, Fitness und Freizeitaktivitäten sowie kulturelle Veranstaltungen können in einer einzigen integrierten Einrichtung angeboten werden. IAKS-Kongress, Unit Innovation in Sporthallen und Indoor-Freizeitzentren, Freitag, 10. November 2017, 10.30 - 12.30 Uhr, Congress-Centrum-Nord, Koelnmesse.

Mit „Bewegungsfördernden baulichen Strukturen in Quartieren“ beschäftigt sich der Workshop des Sportlandes NRW. Unter dieser Dachmarke bündelt die Landesregierung NRW seit 1990 sein Engagement im Sport. Entstanden ist ein Netzwerk aus heimischen Sportlerinnen und Sportlern, Politik und Wirtschaft. Der Workshop findet am 08. November 2017, 14.00 bis 16.00 Uhr im Congress-Saal, Sektion III, Congress-Centrum-Ost, Koelnmesse, statt.

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