
Was haben Sie dieses Jahr vor?
Mit dem Jahreswechsel kommen einem oft gute Ideen für das neue Jahr. Welche Projekte haben Sie sich vorgenommen?
erschienen am 28.01.2026- Welche Projekte haben Sie sich vorgenommen?
- Was werden Sie in Sachen Digitalisierung und Softwareausstattung dieses Jahr angehen?
- Planen Sie konkrete Anschaffungen?
- Welche Rolle spielt die KI, die sich immer schneller in unseren Alltag einmischt?
In diesem Jahr liegt der Fokus darauf, bestehende Prozesse weiter zu professionalisieren und effizienter zu gestalten. Neben laufenden Kundenprojekten stehen vor allem interne Optimierungen und eine bessere Strukturierung von Abläufen im Mittelpunkt. Die Digitalisierung soll gezielt vorangetrieben werden, insbesondere in den Bereichen Projektorganisation, Dokumentation und Kommunikation. Ziel ist es, Abläufe transparenter zu machen, Doppelarbeit zu vermeiden und Informationen schneller verfügbar zu haben – sowohl im Büro als auch auf der Baustelle.
Geplant sind Investitionen in moderne Softwarelösungen sowie in zeitgemäße Hardware, um mobiles Arbeiten und digitale Dokumentation weiter auszubauen. Dabei wird darauf geachtet, dass neue Systeme praxisnah sind und einen echten Mehrwert im Arbeitsalltag bieten. Künstliche Intelligenz wird zunehmend als unterstützendes Werkzeug gesehen. Sie kann helfen, Routineaufgaben zu vereinfachen, Inhalte schneller zu erstellen oder Auswertungen effizienter vorzunehmen. Entscheidend ist dabei, KI sinnvoll und verantwortungsvoll einzusetzen – als Ergänzung zur eigenen Erfahrung, nicht als Ersatz.
von Nick Riese ist Inhaber der Firma Nick Riese Garten und Pool in Aarbergen-Michelbach.Wir beschäftigen uns jetzt intensiv mit KI im GaLaBau und gehen aktiv Anwendungsmöglichkeiten an. Hier gibt es offensichtlich bereits spannende KI-Prozesse, die uns hoffentlich in der Administration und vor allem in der Projektabwicklung unterstützen können.
Zentral sind für uns auch unsere Auszubildenden, die wir gezielt für eine spätere Nachfolge ausbilden möchten. Gerade die fortschreitende Digitalisierung macht es nötig, die nächste Generation GärtnerInnen für mögliche Führungspositionen gut auszubilden und frühzeitig alle technischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Auch das Thema Nachhaltigkeit versuchen wir nicht aus den Augen zu verlieren, und wir versuchen auch hier alle Weiterbildungsmöglichkeiten auszuschöpfen und in Praxis zu überführen.
von Andrea Jeremias ist in der Geschäftsführung von Das Reservat in Berlin. von2026 möchten wir unsere internen Prozesse verbessern, um effizienter und schlanker zu werden. Gleichzeitig bauen wir unsere Service-Leistungen – insbesondere im Bestellwesen – gezielt aus, damit wir unseren Kunden die Staudenplanung und -bestellung so einfach und komfortabel wie möglich gestalten können.
In diesem Jahr treiben wir die Digitalisierung gezielt voran, indem wir unseren Webshop weiterentwickeln, der sich als wichtigstes Einkaufstool etabliert hat und durch tagesaktuelle Bestände sowie zahlreiche Filterfunktionen den Staudeneinkauf für die Kunden erleichtert. Zudem erhält der angegliederte Beetplaner Pro zum Frühjahr ein Update, das unter anderem den schnellen Austausch von Ersatzartikeln ermöglicht. In der neuen Version können nun auch Gestaltungselemente wie Gehölze oder Steine eingeplant werden. Parallel dazu überarbeiten wir das halbautomatisierte Bestell-Tool „Quick Order“ für unsere Fachhandelskunden.
Konkrete Anschaffungen befinden sich derzeit in Planung, insbesondere zur besseren Lösung von Zeiterfassung, interner Datenablage und -weitergabe sowie der Produktionsplanung. Darüber hinaus ist eine technische Ausstattung für das Versandhaus in Projektierung, um die Abwicklung der vielfältigen Aufträge zu unterstützen und die zahlreichen kleinen bis großen Kommissionen effizient zu sortieren.
KI spielt für uns derzeit noch keine unverzichtbare Rolle, wird jedoch zunehmend als unterstützendes Werkzeug genutzt. Wir setzen sie testweise zur Auswertung komplexer Datensätze in der Produktionsplanung ein, während Anwendungen in der Bild-, Video- und Tonbearbeitung zwar interessant sind, im Alltag jedoch eher als Spielerei ohne wesentlichen Einfluss auf das tägliche Betriebsgeschehen dienen.
von Finn Schachtschneider ist Geschäftsführer von Schachtschneider Stauden und Marketing aus Neerstedt/Oldenburg.






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