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Rheinland-Pfalz

LGS Neustadt 2027 wird verschoben

Nun ist es amtlich – der Rat von Neustadt an der Weinstraße hat die Verschiebung der Landesgartenschau 2027 um ein Jahr beschlossen. Die Entscheidung wird die Kommune eine Stange Geld kosten – auch, wenn das Land Unterstützung zugesagt hat.

von Red erschienen am 04.02.2026
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LGS 2027
LGS 2027 © Landesgartenschau Neustadt 2027

Nachdem klar war, dass wichtige Erdbaumaßnahmen sowie der Tunnel unter der ICE-Strecke erst Wochen später fertig werden würden, hatte die Landesgartenschau-Gesellschaft laut SWR bereits vor zwei Wochen dazu geraten, die LGS auf 2028 zu verschieben. Wegen einer Firmenpleite konnten die Arbeiten nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, sodass Aussaat- und Pflanzarbeiten erst im Frühjahr 2027 möglich werden. Zur Eröffnung 2027 wären dann große Bereiche Rohboden gewesen. Nun ist der Stadtrat der Empfehlung gefolgt und hat die Gartenschau auf 2028 verschoben.

Die dadurch entstehenden Mehrkosten liegen nach Angaben von Tagesschau.de bei geschätzten 2,7 Mio. Euro. Allein rund 1,4 Mio. Euro davon sind Personalkosten, die durch die längere Beschäftigung der Mitarbeitenden in der Durchführungsgesellschaft zustande kommen werden. Laut Oberbürgermeister Marc Weigel habe das Land Rheinland-Pfalz zugesagt, sich in „merklicher Höhe“ an den Mehrkosten zu beteiligen. Formal muss jetzt nur noch der Ministerrat der Verschiebung zustimmen.

Auffällig ist, dass sich die Absagen, Verschiebungen und Personalrochaden bei den Gartenschauen häufen. So war auch der Landesgartenschau Neustadt erst im letzten Jahr der Geschäftsführer abhanden gekommen. Ein ähnliches Schicksal ereilte unlängst einen der Geschäftsführer der LGS Leinefelde-Worbis, die zuvor ebenfalls bereits verschoben worden war. Und auch in Bad Windsheim war die Geschäftsführerin im November gegangen – ihr Status war zuletzt unklar.

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