
Kamp jetzt Projektmanager
Die Genossenschaft der Gärtner von Eden ist in NRW entstanden und hat heute noch hier die Zentrale. Mit der Einstellung von Andreas Kamp in Rattingen soll das Projektmanagment in den Betrieben einen Schub bekommen.
von Christiane Stoltenhoff, GvE erschienen am 14.01.2026Unterstützung bei der Weiterentwicklung – fachlich und unternehmerisch: Das ist das Angebot der Gärtner von Eden an ihre Mitgliedsbetriebe. Dazu stellt die Genossenschaft ihnen Konzepte für die unterschiedlichsten Bereiche bereit. Das Spektrum reicht von Marketing bis Digitalisierung, von Arbeitssicherheit bis Führungskräfteentwicklung und von Employer Branding bis Kundenbetreuung. Ein altbekanntes Problem selbst der besten Konzepte ist allerdings ihre Überführung in die praktische Umsetzung. Zu wenig zeitliche, personelle oder organisatorische Ressourcen, mangelndes Know-how oder andere Prioritätensetzung verhindern allzu oft, dass aus eigentlich überzeugender Theorie gelebte Praxis mit echtem Mehrwert wird.
Hilfe bei der Umsetzung
Um diese Kluft zu überwinden, haben die Gärtner von Eden ihr Angebot im letzten Jahr um einen Baustein erweitert: Projektmanagement. Seitdem gibt es mit Andreas Kamp einen Mitarbeiter, der eigens dafür da ist, die Mitgliedsbetriebe bei der Umsetzung und Implementierung der genossenschaftlichen Konzepte zu unterstützen – vor Ort, hands-on und ganz auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Betriebs zugeschnitten. Wie geht man an die Umsetzung der neuen Internetseite heran? Wie strukturiert man das unternehmenseigene Wissensmanagement-Tool? Welche Prozesse lassen sich optimieren? Welche digitalen Tools passen zum Unternehmen? Wie lässt sich KI sinnvoll integrieren? Der Projektmanager liefert Antworten und Beratung. Seine Leistung reicht von der Analyse des Ist-Zustands und der Klärung von Erwartungen über Empfehlungen bis hin zu internen Workshops und der Unterstützung bei der praktischen Umsetzung. Er holt die Betriebe und die für das jeweilige Projekt zuständigen Mitarbeitenden genau da ab, wo sie stehen, und begleitet sie während der gesamten Umsetzungsphase. Inhouse-Consulting nennt sich ein solches Angebot in der Beratersprache.
Was in großen Unternehmen oder auch Behörden schon lange gelebte Praxis ist, ist für den GaLaBau ein innovativer Ansatz: „Wir sind eine Branche, in der praktisches Arbeiten im Mittelpunkt steht. Da passt es einfach gut, zum Konzept gleich auch die Umsetzungskomptenz mitzuliefern“, fasst Andreas Kamp, selbst gelernter Landschaftsgärtner, zusammen. Seine erste Bilanz nach gut einem halben Jahr bei den Gärtnern von Eden: „Die Rückmeldung aus den Betrieben ist gut. Wir sorgen jetzt für den niederschwelligen Einstieg in die Projektumsetzung und dafür, dass die Unternehmen schnell die Vorteile unserer Konzepte in der Praxis spüren. Das senkt die Hemmschwellen bei neuen Projekten und motiviert zu mehr.“
Bindeglied und Wissensbrücke
Die Genossenschaft als ganze profitiert ebenfalls von den neuen Strukturen: Die Rolle des Projektmanagers garantiert einen stetigen Austausch mit den Betrieben, Andreas Kamp ist regelmäßig vor Ort und nimmt auch an sämtlichen Erfa-Treffen teil. Damit ist er sehr nah an den praktischen Themen des Unternehmensalltags dran, kann Betriebe mit ähnlichen Fragestellungen unkompliziert vernetzen und neue Anforderungen an den Vorstand herantragen. „Wir haben so den Informationsaustausch noch einmal deutlich verbessern können“, bilanziert Gärtner-von-Eden-Vorständin Nicole Klattenhoff. „In den Betrieben sind die Gärtner von Eden nun für die Mitarbeitenden viel greifbarer, wir sorgen für noch mehr Bekanntheit und Akzeptanz für die Leistungen der Genossenschaft und wir erfahren schnell und flächendeckend, was unsere Mitglieder umtreibt und können sofort aktiv werden – eine Win-win-Situation.“
Spannend dürfte das genossenschaftseigene Projektmanagement-Angebot auch für Neumitglieder sein. Ihnen erleichtert es den schnellen und tiefen Einstig in die Angebote der Genossenschaft.


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