
Sägenspezialist wird 100
Der Waiblinger Motorgeräte-Riese Stihl feiert sein 100-jähriges Bestehen. Die 1926 in einer Stuttgarter Werkstatt gegründete Firma ist heute ein weltumspannender Konzern. Die Schwaben setzen weiterhin parallel auf Verbrenner und Akkutechnik.
von Red erschienen am 12.01.2026
„Wer 100 Jahre alt wird, lebt nicht von Tradition allein. Ein Unternehmen bleibt nur dann über ein Jahrhundert erfolgreich, wenn es seine Wurzeln kennt und zugleich erkennt, wann ein neues Kapitel beginnt“, sagt Dr. Nikolas Stihl, Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzender von Stihl. So sei es erklärtes Ziel eine Spitzenposition im globalen Akku-Markt einzunehmen. Der Anteil akkubetriebener Produkte steigt bei Stihl kontinuierlich an. Mittlerweile ist jedes vierte verkaufte Produkt batteriebetrieben. Vor allem in Westeuropa erfreuen sich Akku-Geräte großer Beliebtheit: in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz liegt der Absatz von Akku-Produkten des Waiblinger Herstellers schon heute bei mehr als 60“. Jüngst weihte das Unternehmen seinen nunmehr achten Produktionsstandort ein. Das Werk im rumänischen Oradea fokussiert sich komplett auf die Produktion von batteriebetriebenen Geräten für den europäischen Markt.
Doch auch hochwertige Benzin-Produkte, in deren Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit Stihl weiterhin investiert, bleiben fester Bestandteil der Produktfamilie. „Wir sind seit 1971 die meistverkaufte Motorsägenmarke auf dem Weltmarkt und auf diesem Erfolg wollen wir weiter aufbauen. Stihl steht für Qualitätsprodukte – egal mit welcher Antriebsart“, unterstreicht Michael Traub, Vorstandsvorsitzender von des Unternehmens.
Das Neben- und Miteinander von Benzin- und Akkutechnologie und die anvisierte doppelte Technologieführerschaft wird auch in den Produkten deutlich, die das Unternehmen im Jubiläumsjahr auf den Markt bringen wird. Neben Neuheiten im Akku-Bereich, dürfen sich Kundinnen und Kunden über innovative Benzin-Produkte freuen. Mit dem neuen synthetischen, biogenen Kraftstoff STIHL MotoMix 100 zeigt sie Firma zudem, wie die CO2-Emissionen seiner verbrennungsmotorisierten Produkte schon weiter reduziert werden können.


Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.