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Prachtkäfer

Vom Schwächeparasiten bis zum Quarantäneschädling

In Deutschland kommen etwa 100 Arten vor. Bis auf wenige Arten sind alle heimischen Prachtkäfer nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt.
Veröffentlicht am
Erst nach dem Freilegen der Rinde sind die mäanderartigen Fraßgänge der Larven des Wacholderprachtkäfers (
<i>Palmar festiva</i>
) erkennbar. Die Ausbohrlöcher von Prachtkäfern (links oben) sind im Querschnitt meist deutlich D-förmig.
Erst nach dem Freilegen der Rinde sind die mäanderartigen Fraßgänge der Larven des Wacholderprachtkäfers ( Palmar festiva ) erkennbar. Die Ausbohrlöcher von Prachtkäfern (links oben) sind im Querschnitt meist deutlich D-förmig.© Thomas Lohrer
Prachtkäfer besitzen als Imago eine kompakte, stromlinienförmige Gestalt, haben häufig eine metallisch-leuchtende Farbe, kurze Fühler und erreichen meist nur eine Größe von 1 cm. Auffällig sind die D-förmigen Ausbohrlöcher der Käfer mit einer Größe von meist 3 bis 5 mm. Etwa 85 % der Prachtkäferarten in Deutschland leben xylophag, nutzen somit verholzte Strukturen, wobei vorgeschädigte oder frisch abgestorbene Pflanzen bevorzugt werden. Als Sekundärschaderreger besitzen sie im urbanen Bereich eine zunehmende Bedeutung. Nach der Eiablage in Rindenritzen oder Borkenschuppen bohren sich die Larven in das Holz und entwickeln sich bevorzugt im Splintholz, Bast und Kambium. Artabhängig erfolgt dies über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren....
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