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Bodenschutz

Bundesregierung legt aktuellen Bericht vor

Im Bodenschutz besteht unverändert hoher Handlungsbedarf. Zu diesem Schluss kommt der sechste Bodenschutzbericht der Bundesregierung. Der Druck auf Böden in Deutschland sei groß, heißt es dort: „Klimawandel, nicht nachhaltige Nutzung, Versiegelung, Degradation, knappes Land, die Diskussionen um die begrenzte Ressource Boden führen immer wieder zu zahlreichen Konflikten.“

von heute im bundestag/Redaktion erschienen am 20.08.2025
Trockener, rissiger Boden © Julia Bächtle
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Auch mehr als 20 Jahre nach der Vorlage des ersten Bodenschutzberichts im Jahr 2002 hätten einige seiner zentralen Aussagen „nicht an Aktualität verloren“, schreibt die Bundesregierung in ihrem Bericht, der einen Überblick über die Aktivitäten zum Bodenschutz in der 20. Legislaturperiode geben soll.

In Zukunft bleibe noch „vieles zu tun“, um in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland den Boden mit seinen ökologischen Funktionen als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen und als Bestandteil des Naturhaushalts mit seinen Wasser- und Nährstoffkreisläufen zu erhalten. Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz fördere die Bundesregierung die Entsiegelung von Böden und setze sich für den Schutz von Moorböden ein.

Neben der Notwendigkeit, „die nachhaltige Siedlungsentwicklung mit konkreten Maßnahmen zu fördern“, hatte der Bericht aus dem Jahr 2002 bereits Handlungsbedarf beim vorsorgenden Bodenschutz festgestellt. Als Schwerpunkt seien gerade „Regelungen im Bodenschutzrecht“ einzustufen, um das Entstehen von Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen nachhaltig zu verhindern, hieß es dort.

Der vorliegende sechste Bodenschutzbericht greift als Schwerpunkte diese Themen wieder auf. So liegt ein wesentlicher Fokus im aktuellen Berichtszeitraum auf der entscheidenden Bedeutung des Bodens für den natürlichen Klimaschutz. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Bodenschutzrecht.

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