Borkenkäfer
Als Sekundärschädling nicht nur im Wald ein Thema
Borkenkäfer werden in der Systematik meist als eigene Familie geführt, teils aber auch den Rüsselkäfern als Unterfamilie zugeordnet. In Deutschland kommen etwa 100 Arten vor.
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Es sind meist nur wenige Millimeter kleine, braun bis schwarz gefärbte Käfer, deren Kopf ganz oder teilweise vom größeren Halsschild verdeckt ist. Die Entwicklung erfolgt bei den „Rindenbrütern“ mit charakteristischen Fraßbildern der Mutter- und Larvengänge im Bereich von Splintholz, Bast und Kambium (Folge: Auswurf von braunem Bohrmehl). Bei einem großflächigen Fraß sterben die Bäume rasch ab. „Holzbrüter“ sind dadurch charakterisiert, dass nur das eiablegende Weibchen ein dreidimensionales Gangsystem im inneren Holzbereich anlegt (Folge: Auswurf von weißem Bohrmehl), in dessen Gänge vom Weibchen mitgebrachte Pilze ausgebracht werden („Ambrosiapilze“), die den Larven als Nahrung dienen. Die Ein- und Ausbohrlöcher von Borkenkäfern...










