
NRW-Minister erhält höchste Auszeichnung des GaLaBaus
Der Verband GaLaBau NRW ehrte Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Ernst-Schröder-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Verbands. Er setzt sich in besonderer Weise für die berufliche Bildung und den Mittelstand ein.
von VGL/Redaktion Quelle VGL erschienen am 09.04.2026
Die Veranstaltung fand im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Landesgartenschau Neuss 2026 im Bürgersaal Neuss statt, auch im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Neuss, Reiner Breuer. „Mit der Verleihung der Ernst-Schröder-Medaille würdigt der nordrhein-westfälische Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau den persönlichen Einsatz und die verdienstvollen Tätigkeiten von Herrn Minister Karl-Josef Laumann für die berufliche Bildung, für die Ausbildungsbetriebe und für den gesamten Berufsstand und spricht höchsten Dank und größte Anerkennung aus“, erklärte Josef Mennigmann, Präsident des VGL NRW, bei der Verleihung. „Karl-Josef Laumann hat sich in seinem politischen Wirken in besonderer Weise für die Stärkung der dualen Ausbildung und der beruflichen Fortbildung eingesetzt. Gerade für unsere Branche ist das von unschätzbarem Wert, denn wir brauchen qualifizierte Fachkräfte, starke Ausbildungsbetriebe und gesellschaftliche Anerkennung für berufliche Bildungswege.“
Starker Partner für Ausbildung und Mittelstand
Mit der Entscheidung, Karl-Josef Laumann die Ernst-Schröder-Medaille zu verleihen, würdigt der VGL NRW insbesondere dessen langjähriges Engagement für die berufliche Bildung und den Mittelstand. Laumann setze sich mit Nachdruck dafür ein, dass die duale Ausbildung in der Gesellschaft die Anerkennung erfahre, die sie verdiene, und als gleichwertig zu akademischen Bildungswegen wahrgenommen werde. Gerade für den Garten- und Landschaftsbau sei dies ein zentrales Signal, so Mennigmann weiter.
Besonders hervorgehoben wurde auch Laumanns verlässliche Partnerschaft bei der Verleihung des Ausbildungspreises der Landschaftsgärtner NRW. Damit gebe er nicht nur jungen Menschen Orientierung und Rückenwind, sondern stärke zugleich die Ausbildungsbetriebe, die mit großem Engagement Verantwortung übernähmen. Diese Sichtbarkeit und Anerkennung seien ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung der Branche.
Laudatio durch André Kuper
Die Laudatio auf Karl-Josef Laumann hielt Landtagspräsident André Kuper, der als letzter Preisträger im Jahr 2023 selbst mit der Ernst-Schröder-Medaille ausgezeichnet wurde. Kuper hob hervor, dass Karl-Josef Laumann wie kaum ein anderer für die Wertschätzung beruflicher Bildung stehe. Sein Einsatz für die duale Ausbildung, für das Handwerk und für mittelständische Strukturen komme auch dem Garten- und Landschaftsbau in Nordrhein-Westfalen unmittelbar zugute. Damit habe er weit über sein eigenes Ressort hinaus Wirkung entfaltet und zum Ansehen der Branche und des Berufsbildes der Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner in besonderer Weise beigetragen.
Karl-Josef Laumann dankte für die Auszeichnung und betonte die große Bedeutung beruflicher Bildung für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Gute Ausbildung, engagierte Betriebe und praxisnahe Qualifizierung seien unverzichtbare Grundlagen für ein starkes Nordrhein-Westfalen. Der Garten- und Landschaftsbau stehe dabei beispielhaft für eine Branche, die wirtschaftliche Leistung, gesellschaftlichen Nutzen und ökologische Verantwortung miteinander verbinde.
Hintergrund zur Medaille
Um Unterstützer und Förderer des Verbandes und der Branche zu ehren, wurde 1975 die Verleihung der Ernst-Schröder-Medaille ins Leben gerufen. Ihr Namensgeber Ernst Schröder war deutscher Gartenarchitekt und Politiker und setzte sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für die Belange des Gartenbaus ein. Der Landesverband zeichnet mit dieser Medaille Persönlichkeiten aus, die sich besondere Verdienste um den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau im weitesten Sinne erworben haben. Zu den Trägerinnen und Trägern der Ernst-Schröder-Medaille zählen in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem Johannes Rau, Eckhard Uhlenberg, Carina Gödecke, Anton Kränzle und zuletzt André Kuper.
Über 1.000 Garten- und Landschaftsbau-Betriebe sind im VGL NRW organisiert. In Nordrhein-Westfalen steht die Branche für rund 2,9 Mrd. € Umsatz, 34.524 Beschäftigte und 8.089 junge Menschen, die 2025 über alle Ausbildungsjahre hinweg in den umlagepflichtigen GaLaBau-Betrieben ausgebildet wurden.















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