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Landesgartenschau Thüringen 2036

Städte und Gemeinden zur Bewerbung aufgerufen

Das Kabinett des Freistaats Thüringen hat die Durchführung einer Landesgartenschau 2036 beschlossen. Nun werden Austragungsorte gesucht. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren soll im Mai 2026 starten. 

von FöGes/Redaktion Quelle Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH erschienen am 29.04.2026
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Westend-Park in Schmalkalden - ein erhaltenes Element der Landesgartenschau 2015
Westend-Park in Schmalkalden - ein erhaltenes Element der Landesgartenschau 2015 © Stadt Schmalkalden

Die Entscheidung über den Austragungsort ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Für die Durchführung sind derzeit rund 6,6 Mio. € Fördermittel eingeplant. Die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH (FöGes) sendet ein Signal an die Thüringer Kommunen: Wer eine Gartenschau auf den Weg bringen will, findet in der FöGes einen verlässlichen Partner – von der ersten Idee über die Bewerbung und Planung bis zur Durchführung und zukunftsweisenden Nachnutzung. Die FöGes steht für die fachliche Begleitung von mehr als elf Gartenschauen in den letzten Dekaden, sie hat einen Wissenstransfer ins Leben gerufen und den Erfahrungsschatz aus der Gartenschaupraxis zusammengetragen und komprimiert.

Gleichzeitig versteht sie Landesgartenschauen als weit mehr als ein zeitlich begrenztes Veranstaltungsformat: Sie sind ein bewährtes Instrument der Stadtentwicklung, des Natur- und Umweltschutzes, der Aufwertung öffentlicher Räume und der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität.

Das Thüringer Ministerium (TMWLLR – Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlicher Raum) teilt mit: „Wir wollen die Erfolgsgeschichte der Landesgartenschauen konsequent fortsetzen. Ich lade alle interessierten Städte, Gemeinden und Landkreise ausdrücklich ein, sich um die Ausrichtung zu bewerben. […] Wer eine Landesgartenschau durchführt, gewinnt nicht nur ein Großereignis – sondern einen nachhaltigen Entwicklungsschub für die gesamte Region“, sagte Ministerin Colette Boos-John Ende März 2026.

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