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Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Zum Honorarprofessor ernannt

Dr. Karl-Heinz Kerstjens ist seit Anfang März Honorarprofessor an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Er bringt dort seine langjährige Erfahrung in Lehre, Wissenschaft und Bildungsmanagement ein.

von HS OWL/Redaktion Quelle HS OWL erschienen am 03.03.2026
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Prof. Dirk Hollmann (l.), Gründungsdekan des Fachbereichs Bauen und Umwelt, TH-OWL-Vizepräsidentin Prof. Yvonne-Christin Knepper-Bartel und TH-OWL-Präsident Prof. Jürgen Krahl (r.) empfingen Honorarprofessor Karl-Heinz Kerstjens herzlich.
Prof. Dirk Hollmann (l.), Gründungsdekan des Fachbereichs Bauen und Umwelt, TH-OWL-Vizepräsidentin Prof. Yvonne-Christin Knepper-Bartel und TH-OWL-Präsident Prof. Jürgen Krahl (r.) empfingen Honorarprofessor Karl-Heinz Kerstjens herzlich. © TH OWL

Zunächst am Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, zukünftig im neuen Fachbereich Bauen und Umwelt, vertritt Kerstjens das Fachgebiet Berufliches Bildungsmanagement und vermittelt unter anderem Berufs- und Arbeitspädagogik.

Seinen akademischen Werdegang begann der gebürtige Emmericher mit einem Studium der Gartenbauwissenschaften an der damaligen Technischen Universität Hannover (heute Leibniz Universität), das er von 1973 bis 1977 absolvierte. Nach dem Referendariat arbeitete er als Fachschullehrer. Das Promotionsverfahren zu „Maßnahmen zur Verminderung des Nitrateintrages bei der Kultur von Erica gracilis“ absolvierte er parallel zu seiner Berufstätigkeit und schloss es im Dezember 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn ab.

Von 1988 bis 2021 leitete Kerstjens die Lehr- und Versuchsanstalt für Garten- und Landschaftsbau und Friedhofsgärtnerei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (heute Bildungszentrum Gartenbau Essen). Von 2008 bis 2018 engagierte er sich ehrenamtlich als Präsident der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) in Bonn. Seit 1992 ist er in der akademischen Lehre tätig, unter anderem an der Universität Essen, deren einschlägige Studiengänge später nach Höxter verlagert wurden.

Die Entscheidung für die Tätigkeit an der TH OWL erfolgte vor dem Hintergrund, die inhaltlich vergleichbare Lehre auch nach der Verlagerung der Studiengänge seinerzeit von Essen nach Höxter fortzuführen. Eine besondere Rolle spielt für ihn dabei die Anerkennungsvereinbarung von 2010, durch die MeisterInnen und TechnikerInnen sich Module aus ihrer Fachschulzeit in Essen im Studium anerkennen lassen und ihre hochschulische Bildung entsprechend verkürzen können.

Für die kommenden Jahre sieht Kerstjens seine Schwerpunkte insbesondere in der Umsetzung der räumlichen und organisatorischen Neuordnung der Fachbereiche an der TH OWL. Perspektivisch kann er sich zudem eine Mitarbeit an der Weiterentwicklung gärtnerischer Bildungsgänge vorstellen.

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